Dienstag, 9. Februar 2016

Hot Water Beach und Cathedral Cove

Am Dienstag den 10 Februar sind wir morgens zum Hot Water Beach gefahren. Nach ca 30 Minuten waren wir am Hot Water Beach angekommen und es war noch relativ ruhig am Strand, nur einige Surfer waren im Wasser. Innerhalb von 2 Stunden sah das ganz anders aus, der Hot Water Beach war mit Leuten überfüllt. Wir haben uns für 5 Dollar eine Schaufel ausgeliehen und haben probiert uns unseren eigenen Hot Water Pool zu bauen. Die ersten Male wurde unser Pool aber immer wieder von den Wellen zerstört. Am Ende haben wir es dann doch hingekriegt unseren eigenen kleinen Pool zu bauen und es war echt faszinierend wie warm das Wasser war. Trotz der vielen Leute hatten wir Spaß und es war ein super Erlebnis! Danach sind wir an den Hahei Beach gefahren  und haben erstmal ein Mittagsschläfchen gemacht und haben danach gekocht. Der Sand und der Strand in Hahei waren echt traumhaft und so werden wir heute Mittag nochmal an den Strand gehen. Abends sind wir dann noch zur Cathedral Cove gegangen. Von dem Parkplatz aus läuft man 45 Minuten zum Cathedral Cove. Abends war zum Glück kaum etwas los und wir waren fast alleine am Strand. Wir haben einige zeit die Aussicht genossen und noch paar Fotos gemacht. Die Wanderung zum Cathedral Cove rentiert sich auf jeden Fall, aber man sollte sie abends oder morgens machen, weil Mittags viele Busse ankommen und es richtig voll ist. Wir sind dann im Dunkeln wieder auf den kostenlosen Campingplatz gefahren, der ziemlich voll war, und haben gerade noch einen Parkplatz bekommen.
Liebe Grüße Dome & Marianna
Hahei Beach

Viel Los am Hot Water Beach

Alleine an der Cathedral Cove Bucht

Vor der Cathedral Cove



New Chums Beach

Am Montag sind wir zum New Chums Beach gefahren. Vom Parkplatz aus läuft man ca eine halbe Stunde zu dem New Chums Beach der nur zu Fuß erreichbar ist. Der kleine Weg ist sehr schön und gut zu laufen. Der New Chums Beach ist super schön gelegen, aber Mittags sehr voll. Dome wollte eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt machen, aber wir haben den Weg erst spät gefunden. Kurz vor dem Gipfel war es mir viel zu steil und ich bin sitzen geblieben und habe gewartet bis Dome wieder runter kam. Dann haben wir unser Mittagessen am Auto gekocht und sind nach dem Essen wieder in Richtung New Chums Beach aufgebrochen. Dome ist nochmal den steilen Weg zum Gipfel hochgeklettert und ich habe unten am Strand einige Postkarten geschrieben. Abends sind wir dann noch ins Meer gesprungen und waren fast alleine am Strand. Wir hatten jede Menge Spaß bei den großen Wellen und sind auch einige Male untergegangen. Müde von den Wanderungen und dem Meer sind wir dann einen kostenlosen Campingplatz angefahren und haben uns sofort schlafen gelegt.
New Chums Beach

Weg zum Gipfel

Unser Mittagessen

Dome ist ganz oben auf dem Berg

Die letzten drei Tage im Schnelldurchgang


Am Freitag sind wir nach Auckland gefahren, um dort unsere Lebensläufe ausdrucken zu lassen und in der Hoffnung mit der Jobsuche voranzukommen. Die Fahrt nach Auckland war wieder etwas stressig, da es wieder 5-spurige Straßen gab und wir uns nicht auskannten. Die Hoffnung bei der Jobsearch Hilfe bei der Jobsuche zu bekommen hat sich in Luft aufgelöst. Lediglich unser Lebenslauf wurde ausgedruckt. Danach sind wir nochmal die Queenstreet entlang gelaufen und ich habe mir eine neuseeländische Handykarte von Spark geholt. Wir haben dann beide noch nach Postkarten Ausschau gehalten und sind beide fündig geworden. Die Karten werde ich immer losschicken sobald wir den Ort besucht haben, also nicht wundern wenn manche Karten erst später ankommen als andere! Nun sind wir aufgebrochen zum Elbow Skyclub, einen kostenlosen Campingplatz am Waikato River. Auf dem Weg zum Campingplatz haben wir kurz beim Warehouse gehalten und uns einen kleinen Tisch gekauft, damit wir nicht mehr auf den Boxen essen müssen.

Unser neuer Tisch

Den Samstag haben wir auf dem kostenlosen Campingplatz verbracht und dort etwas Sport gemacht. Danach haben wir uns leckeres Essen gekocht, Reis mit Pilzen. Nachmittags wollten wir dann in Pukekohe im Schwimmbad Duschen und kurz schwimmen. Wir durften im Schwimmbad kostenlos duschen, was uns gefreut hat. Abends haben wir dann einen anderen kostenlosen Campingplatz angefahren. Bei Campermate hatten wir gelesen, dass es gegenüber von dem Campingplatz die besten Fish and Chips geben soll und so haben wir auch welche probiert. Und wir müssen echt sagen, dass es bis jetzt unsere besten Fish und Chips waren!!
Unser Essen

Am Sonntag sind wir in Richtung Coromandel aufgebrochen und haben einen kurzen Stopp bei den Hot Springs gemacht. Die Hot Springs waren wie ein kleines Schwimmbad und ziemlich teuer und so haben wir uns entschieden unser Geld lieber zu sparen. Dann ging die Fahrt weiter zu den Schmetterlingsgarten in Thames. Der Schmetterlingsgarten war relativ klein,aber sehr schön. In dem Garten leben 400 Schmetterlinge und man fühlt sich mit den exotischen Pflanzen ein bisschen wie im Urwald. Die Thames Coast war leider nicht ganz so schön wie erhofft, weil die Bäume leider schon verblüht waren. Dann sind wir noch zu einer kleinen Wanderung zu einem großen Kauri Baum aufgebrochen und Dome konnte nun endlich seinen Kauri Baum umarmen.Abends sind wir dann zum Colville Bay Motel & Motor Camp gefahren und sind noch ein bisschen Trampolin gesprungen und dann erschöpft schlafen gegangen.

Schmetterlingsgarten


Vor dem Kauri Baum

Dome ist sehr glücklich, weil er seinen Kauri Baum umarmen kann!

Exotische Pflanzen im Schmetterlingsgarten.

Schmetterlingsgarten


Mittwoch, 3. Februar 2016

Gannet Colony, Muriwai, Piha Beach und Whatipu Campground

Da wir in der Süßkartollstadt (Dargaville) waren wollten wir unbedingt auch mal welche probieren und haben an einem Bauernhof angehalten und wollten welche kaufen. Der Bauer hat uns dann einen Sack in die Hand gedrückt und als wir ihn fragten wie viel er dafür bekommt, meinte er nix die schenkt er uns. Wir haben uns sehr gefreut und uns bedankt. Danach sind wir nach Muriwai gefahren, weil ich dort unbedingt die Basstölpelkolonie ansehen wollte. Von den Aussichtspunkten hatte man einen super Blick auf die Vögel und das Meer und die Surfer was echt schön war und so haben wir dort einige Zeit damit verbracht die Tiere zu beobachten. Da wir Anfang Februar da waren, hatten wir das Glück die kleinen Babyvögel und Jungvögel zu beobachten und mussten leider auch mit ansehen wie andere Basstölpel die jungen von anderen umgebracht haben. Von den Klippen hatte man auch einen schönen Blick auf eine Bucht, in der zwei Leute ein riesiges Sandmandala gemacht haben. Danach sind wir zum Piha Beach, weil wir unbedingt mal einen schwarzen Sandstrand sehen wollten. Der Sand beim Piha Beach war leider nicht ganz so schwarz wie wir gedacht hatten, aber trotzdem ziemlich heiß und Dome hat sich ein bisschen die Füße verbrannt. Danach haben wir uns auf dem Weg zum Whatipu Campground gemacht, der super schön gelegen ist. Der Weg zum Campingplatz war zwar ziemlich lang und man konnte nur sehr langsam fahren, aber der Weg hat sich gelohnt. Der Campingplatz liegt vor schönen Bergen und nur 10 Minuten zu Fuß vom Strand entfernt. Der Sand am Strand war dort wirklich schwarz und der Sonnenuntergang auch sehr schön. Heute sind wir nach Titirangi gefahren um in der Library unseren Lebenslauf zu schreiben, da wir uns bald nach einem Job umschauen wollen. Wir wissen noch nicht genau wo wir heute schlafen, weil die Campingplätze sehr teuer sind oder nur für Selbstversorger. Morgen werden wir wahrscheinlich nach Auckland fahren und unsere Dokumente holen und zur Jobsearch gehen.
Alles Liebe und Gute an meinen Papa von uns beiden der Heute Geburtstag hat!!
Dome und Marianna :)


Basstölpel Fütterung

Sandmandala


Muriwai Basstölpel Kolonie

Der Strand am Campingplatz

Sonnenuntergangsspaziergang


Domes Füße im schwarzen Sand

Baldrock View Farm

Am Dienstag sind wir nachdem wir in einer Library waren zu unseren nächsten Unterkunft, einer Farm, gefahren. Wir kamen bereits um 13 Uhr bei der Farm an und es war noch keiner zu Hause. Ich habe im Auto gewartet und schon ein bisschen Gemüse für das Mittagessen geschnitten, während Dome sich die Umgebung angesehen hat. Nach fast 2 Stunden Warten kam dann der Besitzer nach Hause und hat uns den Schlüssel zur Toilette gegeben. Die Farm gefällt uns besser als die Letzte, denn sie ist wesentlich kleiner und hier dürfen maximal 10 Personen campen! Man darf auch auf dem gesamten Farmgelände parken, was echt cool ist. Auf der Farm leben zwei Hunde, die total lieb und verspielt sind. Sobald man auf sein Handy guckt, kommt der eine Hund und tippt einen solange mit der Pfote an bis man nicht mehr auf das Handy schaut und ihn streichelt, was echt lustig ist! Außerdem leben auf der Farm Hühner, Pferde, Schafe und auf der Weide direkt vor unserem Van leben Alpakas und Hasen hoppeln über die Wiese. Die Besitzer sind sehr freundlich und wir haben uns ein bisschen mit dem Mann unterhalten. Die Kommunikation verlief besser als erwartet nur manchmal haben wir ihn nicht ganz verstanden, weil er einen ziemlich starken Akzent hat. Die Toiletten und warmen Duschen sind sehr sauber und hier gibt es sogar kostenloses WLAN. Hier hat es uns gut gefallen ! :)
Unser Blick aus dem Auto! Häschen und Alpakas

Ben der Wachhund

Montag, 1. Februar 2016

Kai Iwi Lakes und Wanderung

Den 31. Januar und 1.Februar haben wir bei den Kai Iwi Lakes verbracht. So klares Wasser und so weißen Sand haben wir beide noch nie in unserem Leben gesehen. Es war super schön in einem See zu schwimmen indem man alles sehen kann. Am Montag wollten wir die Wanderung die im Lonely Planet stand machen, die insgesamt 5 Stunden dauern sollte und zu einem Vulkan und um alle 3 Seen geht. Die Wanderwege waren leider überhaupt nicht richtig ausgeschildert und so haben wir den Weg zum Vulkan nicht gefunden und sind dann um alle drei Seen gelaufen. Die Wanderwege haben teilweise einfach im leeren geendet und so mussten wir mehrfach umdrehen. Die Wege konnte man eigentlich auch nicht als Wege bezeichnen, denn sie waren ziemlich zu gewuchert und nicht richtig ausgeschildert. So mussten wir auch einen Abhang hinunter klettern um auf einen anderen Weg zu kommen. Die Sonne war auch ziemlich stark und wir waren froh, als wir nach 5 Stunden laufen den Campingplatz erreicht hatten. Dort angekommen haben wir uns erstmal ein Slushie geholt und sind dann ins kalte Seewasser gesprungen. Abends sind wir dann noch in den Countdown und haben uns mit Getränken und Essen eingedeckt. Wir befinden uns im Moment in Dargaville, eine kleinere Stadt die für ihre Süßkartoffeln bekannt ist. Bis jetzt hatten wir eigentlich nur schöne Campingplätze, die alle traumhaft gelegen waren und fast alle einen direkten Blick zum Meer hatten. Gestern haben wir dann zum ersten Mal gegrillt und neuseeländische Würstchen probiert. Dome haben die Würstchen geschmeckt, für mich waren sie wider rum gar nichts, weil sie ziemlich grob waren und fett. Heute morgen sind wir dann in die Libary und ich habe kurz mit meiner Familie geskypt was echt schön war. Ich habe auch letzte Woche schon die ersten zwei Karten eingeworfen und bin gespannt, wann die Karten in Deutschland ankommen!
Liebe Grüße Dome und Marianna
Nach 5 Stunden Wanderung endlich am Campingplatz!

Sonnenuntergang am Campingplatz

Der Campingplatz! Na wo steht unser Auto ?





Herrlicher See!
 

Nachtrag Bilder vom Sandboarden