Montag, 1. Februar 2016

Wildcampen, Kauri Forest und Kiwisuche

Kauri Baum

Unsere ersten Fish and Chips

Aussicht vom Punkt oberhalb Oponini
Von Freitag auf Samstag Nacht haben wir uns das erste Mal getraut nicht auf einen Campingplatz zu zelten, sondern nur am Straßenrand auf einen Parkplatz in einem kleinen Ort zu stehen. Wir waren am Anfang beide ziemlich aufgeregt und hatten Angst, dass wir erwischt werden. Aber alles ging gut und wir konnten am nächsten Morgen in Ruhe aufbrechen zum Kauri Forest.Um zum Kauri Forest zu kommen mussten wir eine Fähre nehmen, die 22 Dollar gekostet hat, also ziemlich teuer war. Das Gefühl im Auto zu sitzen und sich zu bewegen aber nicht selbst zu fahren war echt komisch. In Opononi haben wir kurz halt gemacht und dort einen kleine Markt besucht und unsere ersten Fish and Chips gegessen. Die Portion war riesig und wir wurden beide an einer Portion satt. Nicht weit hinter Oponini liegt ein Aussichtspunkt zu dem wir gut 10 Minuten hingelaufen sind. Dort haben wir einen kleinen Hund alleine rumlaufen sehen, den wir Paul genannten haben weil er aussah wie Paulis Hund. Der Hund war schon ziemlich fertig von der Hitze und Dome meinte die ganze Zeit wir sollen Paul mitnehmen. Am Ende haben wir in aber nicht mitgenommen und die Reise ging weiter zum Kauri Forest. Der Kauri Forest wurde uns von vielen Leuten empfohlen. Dort angekommen waren wir ziemlich enttäuscht, denn man musste nur 50 Meter laufen und es war mega überfüllt. Aber so schnell wollten wir nicht aufgeben und nun wollten wir zu einem anderen Kauri Baum ein bisschen weiter draußen fahren. Beim Losfahren ereignete sich Dome ein kleines Missgeschick, denn er hatte den Gang nicht drin und wir standen hangabwärts und so rollten wir, trotz meiner Rufe er solle doch bremsen, gegen die Steinmauer. Uns ist zum Glück nichts passiert und das Auto hat auch nur ein bisschen Lack verloren. Wir sind beide ein bisschen erschrocken, aber es ging ja alles gut! Danach sind wir noch zu den Four Sisters gelaufen, vier Kauri Bäume die miteinander verwachsen sind, die wir aber ebenfalls nicht so toll fanden. Wir waren froh dass wir bereits im Puketi Forest Kauri Bäume gesehen haben, fernab von Touristen und auf richtigen Waldwegen. Am neuen Campingplatz angekommen haben wir erst alles gespült und dann lecker gekocht. Abends wollten wir uns dann noch auf Kiwisuche begeben und so sind wir in der Dämmerung gestartet. Wir wollten einen kleinen Rundweg laufen, der nach Domes Angaben maximal 5 bis 7 Minuten geht. Insgesamt waren wir dann über 45 Minuten unterwegs und es war stockdunkel und unsere Lampen durften wir nicht arg anschalten wegen den Kiwis. Also waren wir in einem uns völlig unbekannten dunklen Wald ohne zu wissen wie lange wir noch laufen und ohne jegliche Orientierung. Wir waren froh als wir endlich am Campingplatz ankamen! Wir hatten jedoch leider keinen Kiwi gesehen und so wollten wir nochmal kurz in den Wald gehen und unser Glück probieren. Am Tor zum Wald haben wir zwei andere Backpacker getroffen, die auf unsere Lampe rotes Papier draufgeklebt haben und uns erklärt haben dass Kiwis weißes Licht scheuen. Durch das rote Papier waren unsere Lampen noch schwächer und man konnte kaum mehr den Weg erkennen und so haben wir nach 10 Minuten umgedreht, weil es ein ziemlich beängstigendes Gefühl war nicht zu sehen, wo man sich befindet und wie weit man überhaupt schon gelaufen ist. Leider haben wir keinen Kiwi gesehen, aber vielleicht sehen wir ja noch einen auf unserer Reise!


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