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| Kauri Baum |
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| Unsere ersten Fish and Chips |
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| Aussicht vom Punkt oberhalb Oponini |

Von Freitag auf Samstag Nacht haben wir
uns das erste Mal getraut nicht auf einen Campingplatz zu zelten,
sondern nur am Straßenrand auf einen Parkplatz in einem kleinen Ort
zu stehen. Wir waren am Anfang beide ziemlich aufgeregt und hatten
Angst, dass wir erwischt werden. Aber alles ging gut und wir konnten
am nächsten Morgen in Ruhe aufbrechen zum Kauri Forest.Um zum Kauri
Forest zu kommen mussten wir eine Fähre nehmen, die 22 Dollar
gekostet hat, also ziemlich teuer war. Das Gefühl im Auto zu sitzen
und sich zu bewegen aber nicht selbst zu fahren war echt komisch. In
Opononi haben wir kurz halt gemacht und dort einen kleine Markt
besucht und unsere ersten Fish and Chips gegessen. Die Portion war
riesig und wir wurden beide an einer Portion satt. Nicht weit hinter
Oponini liegt ein Aussichtspunkt zu dem wir gut 10 Minuten
hingelaufen sind. Dort haben wir einen kleinen Hund alleine rumlaufen
sehen, den wir Paul genannten haben weil er aussah wie Paulis Hund.
Der Hund war schon ziemlich fertig von der Hitze und Dome meinte die
ganze Zeit wir sollen Paul mitnehmen. Am Ende haben wir in aber nicht
mitgenommen und die Reise ging weiter zum Kauri Forest. Der Kauri
Forest wurde uns von vielen Leuten empfohlen. Dort angekommen waren
wir ziemlich enttäuscht, denn man musste nur 50 Meter laufen und es
war mega überfüllt. Aber so schnell wollten wir nicht aufgeben und
nun wollten wir zu einem anderen Kauri Baum ein bisschen weiter
draußen fahren. Beim Losfahren ereignete sich Dome ein kleines
Missgeschick, denn er hatte den Gang nicht drin und wir standen
hangabwärts und so rollten wir, trotz meiner Rufe er solle doch
bremsen, gegen die Steinmauer. Uns ist zum Glück nichts passiert und
das Auto hat auch nur ein bisschen Lack verloren. Wir sind beide ein
bisschen erschrocken, aber es ging ja alles gut! Danach sind wir noch
zu den Four Sisters gelaufen, vier Kauri Bäume die miteinander
verwachsen sind, die wir aber ebenfalls nicht so toll fanden. Wir
waren froh dass wir bereits im Puketi Forest Kauri Bäume gesehen
haben, fernab von Touristen und auf richtigen Waldwegen. Am neuen
Campingplatz angekommen haben wir erst alles gespült und dann lecker
gekocht. Abends wollten wir uns dann noch auf Kiwisuche begeben und
so sind wir in der Dämmerung gestartet. Wir wollten einen kleinen
Rundweg laufen, der nach Domes Angaben maximal 5 bis 7 Minuten geht.
Insgesamt waren wir dann über 45 Minuten unterwegs und es war
stockdunkel und unsere Lampen durften wir nicht arg anschalten wegen
den Kiwis. Also waren wir in einem uns völlig unbekannten dunklen
Wald ohne zu wissen wie lange wir noch laufen und ohne jegliche
Orientierung. Wir waren froh als wir endlich am Campingplatz ankamen!
Wir hatten jedoch leider keinen Kiwi gesehen und so wollten wir
nochmal kurz in den Wald gehen und unser Glück probieren. Am Tor zum
Wald haben wir zwei andere Backpacker getroffen, die auf unsere Lampe
rotes Papier draufgeklebt haben und uns erklärt haben dass Kiwis
weißes Licht scheuen. Durch das rote Papier waren unsere Lampen noch
schwächer und man konnte kaum mehr den Weg erkennen und so haben wir
nach 10 Minuten umgedreht, weil es ein ziemlich beängstigendes
Gefühl war nicht zu sehen, wo man sich befindet und wie weit man
überhaupt schon gelaufen ist. Leider haben wir keinen Kiwi gesehen,
aber vielleicht sehen wir ja noch einen auf unserer Reise!
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