Dienstag, 1. März 2016

Gastfreundschaft und kleine Ausflüge


Am Montag den 22. haben wir uns entschlossen in Waitomo ein Höhlenabenteuer zu buchen. Ich war mir nicht sicher ob ich das packe, da ich Höhenangst habe. Es gab einen Haufen von Anbietern und wir haben uns für einen sehr kleinen Anbieter entschieden. Bei den Touren werden pro Tour maximal 6 Personen mitgenommen und so hatten wir eine Wartezeit von 3 Tagen. In den drei Tagen sind wir in Richtung Meer gefahren zu einer kostenlosen Unterkunft. Bill und Brenda haben ein kleines Geschäft mit Tankstelle und lassen auf ihrem Grundstück Backpacker umsonst übernachten. An der Unterkunft angekommen wurden wir gleich sehr herzlich von Bill und Brenda begrüßt und sie haben uns angeboten eine Schaufel kostenlos zu leihen und direkt mit einem Engländer, zwei Kanadiern und einem Franzosen an den Hot Water Beach zu fahren. Der Hot Water Beach ist ca 30 Minuten entfernt gewesen. Dort angekommen haben wir alle gebuddelt und versucht einen Pool zu bauen. Leider mussten wir feststellen, dass wir zu spät waren und so hat die Flut unseren Pool immer wieder zerstört. Wir waren noch kurz im Meer und sind dann alle wieder aufgebrochen in Richtung Bill und Brenda. Als wir Abends bei der Tankstelle ankamen winkte uns Bill herüber und gab uns von Brendas selbstgemachten Pies und Hähnchen zum Essen. Man war das lecker und praktisch zu gleich da wir dadurch nicht kochen mussten! Er bot uns noch mehr Essen an und gab uns auch was zum Trinken. Und das alles kostenlos und ohne Gegenleistung. Als Dank haben wir ihm geholfen beim Spülen. Erschöpft von dem langen Tag sind wir Abends müde ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen sind wir nach Te Anga gefahren. Dort gibt es in der Nähe den Marokopa Wasserfall, die Piripiri Höhlen und die Mangapohue Brücke. Den Tipp haben wir von dem Engländer bekommen und so haben wir am Dienstag die drei Sachen besichtigt. Der Marokopa Wasserfall war der größte Wasserfall den wir bis jetzt in Neuseeland gesehen haben, aber leider konnte man den Wasserfall nur von einer Plattform von der Entfernung beobachten. Nach dem Wasserfall ging es weiter zu der Brücke. Der Weg zur Brücke war sehr schön und abends sollen hier angeblich viele Glühwürmchen leuchten. Die Brücke ist eine Brücke die nur aus Stein besteht und zugewachsen war mit Pflanzen. Insgesamt war die Brücke ein schöner Anblick. Zum Schluss haben wir dann noch die Piripiri Höhle besucht. Die Höhle ist kostenlos und öffentlich zugänglich, wenn auch nicht sonderlich spektatkulär. In die Höhle führt eine Holztreppe hinein die nach wenigen Metern schon zu Ende ist. Trotzdem kann man in der Höhle gut die schönen Stalaktiten bewundern ohne Geld auszugeben. Am Dienstag Abend wollten wir dann nochmal unser Glück probieren und haben uns auf den Weg zum Hot Water Beach gemacht. Diesmal hatten wir Glück und wir haben eine ganze Weile in unserem Pool entspannen können. Der Hot Water Beach war viel schöner als der in Coromandel, weil der Sand schwarz war und außer uns maximal 5 Leute da waren. Als wir Abends am Campingplatz ankamen haben wir noch zwei andere Backpacker getroffen und uns nett mit ihnen unterhalten. Die Backpacker haben uns dann ihr Babyöl geschenkt, gegen unsere Stiche.

Am Mittwochmorgen mussten wir dann aufbrechen nach Waitomo und es viel uns schwer, da wir uns bei Bill und Brenda sehr wohl gefühlt haben. So eine nette Unterkunft und solche Gastfreundschaft finden man selten! Am Mittwochmorgen sind wir dann zu unserer nächsten Unterkunft gefahren, die Farm in Waitomo. Den Mittwoch haben wir dann mit Duschen, Essen kochen, spülen und aufräumen verbracht. Abends sind wir früh ins Bett gegangen damit wir am nächsten Morgen fit waren für die Höhlentour.







Dome hat einen kleinen Glücksstein gefunden!

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