Donnerstag, 17. März 2016

Hobbiton- Ein Tag im Märchenland

Am Donnerstag den 17. März haben wir nach langen Überlegen uns für die Hobbiton Tour in Matamata entschieden. Wir sind durch reinen Zufall durch Matamata gefahren und als wir das Hobbitonhaus gesehen haben, wollte ich unbedingt die Tour machen. Dome war nicht ganz überzeugt aber ich konnte ihn dann doch überreden die Tour zusammen mit mir zumachen. Wir hatten Glück und hatten auch ohne Vorabbuchen noch zwei Plätze für die erste Tour um 9:30 Uhr bekommen. Um 9.30 Uhr sind wir dann mit dem Bus in Richtung Hobbiton gestartet und unsere Busfahrerin hat uns schon einige Informationen über den Regisseur und Matamata an sich gegeben. Die Landschaft war echt atemberaubend. Am Movieset angekommen hat uns David, unser Guide, die ersten Häusschen gezeigt. Der Guide hat uns wichtige Informationen über den Dreh gegeben und auch einige lustige Drehgeschichten erzählt. Das Set war echt magisch und die Häuser waren mit so viel Liebe und bis ins letzte kleine Detail gestaltet. Es war echt so schön wie in einem Märchen! Die Blumen waren alle echt und um die kleinen Häuser sind Schmetterlinge geschwebt. Am Ende der Tour haben wir einen kalten Cider bekommen und haben noch einmal von unten die Aussicht auf das schöne Hobbitvillage genossen. Wir waren beide sehr verzaubert von dieser kleinen wunderschönen Welt und waren beide froh, dass wir die Tour gemacht haben! Wir hätten uns noch gerne länger an diesen schönen Ort aufgehalten und obwohl wir keine großen Fans von den Hobbitfilmen sind, hat sich jeder Cent gelohnt.Wir haben gestern auch noch einen kurzen Stopp bei einer riesigen Plastik Kiwifrucht gemacht. Am Nachmittag nachdem wir schon einige Kilometer gefahren waren, habe ich einen Anruf bekommen, dass wir wahrscheinlich in Katikati Arbeiten können und wir sind nun die ganzen Kilometer wieder zurück gefahren. Heute haben wir um 14 Uhr ein Vorstellungsgespräch. Wir werden euch Bescheid geben wie es gelaufen ist.
Liebe Grüße Marianna und Dome









Riesige Kiwifrucht am Straßenrand!

So wachsen Kiwifrüchte.

Dienstag, 15. März 2016

Zwei Wochen Arbeiten hinter uns und Wochenendtrip zum Shakespeare Regional Park

Nun haben wir beide zum Glück zwei Wochen arbeiten können, da bei Dome jemand krank wurde und er so eine Woche länger arbeiten konnte. Nach dem Arbeiten sind wir dann am Freitag Nachmittag direkt zum Shakespeare Regional Park aufgebrochen, der nur 40 Minuten von Auckland entfernt liegt. Dort angekommen haben wir  probiert uns mit dem Parktelefon bei dem Campingplatz anzumelden. Nach 30 Minuten in der Warteschleifen waren wir dann endlich fertig und konnten uns beim Campingplatz anmelden. Durch das lange Warten in der Warteschleife war es schon ziemlich dunkel als wir endlich am Stellplatz ankamen. Dort haben wir dann nur noch den Sonnenuntergang beobachtet und unser Geschirr gespült. Den nächsten Morgen haben wir mit einem leckeren Frühstück begonnen. Nach dem Frühstück sind wir los gewandert. Bei der Wanderung haben wir viele einheimische Vögel gesehen unter anderem den Tui, Kereru (die neuseeländische Taube) , das Pukeko, und den Little Shag. Leider war erst die Speicherkarte von meiner Kamera voll und dann der Akku leer und so konnte ich leider kein gutes Foto schießen. Ich habe probiert mit dem Handy welche zu machen aber ohne Zoom ist das ziemlich schwer. Die Wanderung führte entlang der Küste, durch einen Wald und durch Schafweiden durch und dauerte ca. 2 ½ Stunden. Abends waren wir dann noch bei Pack and safe und haben eingekauft und dort eine Paddington Bär Marmelade entdeckt, der wir nicht widerstehen konnten und sie mitgenommen haben. Für Abends haben wir verschiedene Salate gekauft, die wir dann im Auto mit Ausblick aufs Meer gegessen haben. Am Sonntagmorgen hatten wir dann wieder ein leckeres Frühstück mit Ausblick aufs Meer und danach haben wir uns einen schönen Strand auf dem Weg nach Auckland gesucht. Am Strand haben wir dann ziemlich lange Frisbee gespielt und waren dann noch im Meer schwimmen. Abends mussten wir dann wieder zurück nach Auckland weil ich am Montag wieder arbeiten musste. Es war ein wunderschönes Wochenende und wir hatten beide sehr viel Spaß!

Am Montagabend waren wir bei Dominos Essen und es gab super leckeres Essen.
Am Dienstag hatte auch ich meinen letzten Arbeitstag im Buchladen und danach waren wir noch beim Friseur. Es war ein billig Friseur und dementsprechend sehen unsere Haare auch aus. Dome ist ziemlich unzufrieden mit seinen Haaren, was aber echt nachvollziehbar ist. Ab heute, also Mittwoch den 16 März reisen wir nun wieder und unser Abenteuer geht weiter!

Bis Bald Marianna und Dome
Shakespeare Regional Park

Sonnnaufgang

Sonnenuntergang Shakespeare

Shakespeare Campingplatz

Versuch mit dem Handy den Little Shag zu fotografieren

Leckeres Frühstück mit tollen Ausblick!

Wanderung beim Shakespeare Regional Park


Paddington Bär Marmelade und Eiskönigin Kornflakes!

Dominos Abendessen! :)


Verschiedene Salate zum Abendessen

Pukeko
 

Montag, 7. März 2016

Eine Woche Arbeiten hinter uns und Wochendtrip zum Uretiti Beach

Seit Freitag den 29. Februar arbeiten wir beide in einem Buchladen und füllen unsere Reisekasse ein bisschen auf. Dome arbeitet direkt in einem Buchladen in der City von Auckland und ich arbeite etwas außerhalb im Norden in einem Buchladen. In dem Buchladen gibt es Fachbücher für die Studenten zu kaufen und einige Schreibutensilien. Unsere Aufgaben bestehen aus Kassieren, Bücher einräumen, Barcode drucken und draufkleben und Sonderbestellungen auszuführen. Der Job ist eigentlich recht einfach und man bekommt dafür gut Geld. In der City ist es viel voller und stressiger, als in dem Shop im Norden. Bei mir ist recht wenig Betrieb und deswegen arbeite ich jetzt nur noch halb so viel wie in der ersten Woche. Domes Job hat leider am Montag geendet, aber zum Glück ist ein Mitarbeiter ausgefallen und er konnte nun nochmal für zwei Tage einspringen und noch ein bisschen Geld verdienen. Wir sind froh, dass wir beide etwas verdienen, denn sonst hätte sich der Trip zurück nach Auckland nicht rentiert. Am Wochenende haben wir uns dann auf den Weg zum Uretiti Beach gemacht. Nach 100 km hatten wir unser Ziel erreicht und waren froh aus Auckland und den stressigen Verkehr raus zu sein. Die Zeit am Uretiti Beach haben wir sehr genossen und waren mal wieder im Meer baden. Wir konnten uns endlich einen Lachs leisten, den wir schon die ganze Zeit probieren wollten und er war unglaublich lecker! Leider musste ich auch unangenehme Sachen machen wie Wäsche waschen und Spülen, aber das gehört halt auch dazu. Wir sind in Gedanken noch ganz viel bei den Angehörigen und Freunden von den beiden Freunden aus unserer Schule, die viel zu früh gegangen sind und können es selbst immer noch nicht begreifen. Es ist unendlich traurig, dass die Beiden dieses schöne Land nicht mehr weiter entdecken können. Wir haben uns dazu entschlossen weiter zu machen und nicht nach Hause zu fliegen. Am Sonntag haben wir dann nochmal in Mangawhai einen Stopp in einem Schokoladenladen gemacht, den wir schon mal besucht haben. Und es ist definitiv die beste Schokolade die wir jemals gegessen haben! Abends waren wir dann noch im Pack and save einkaufen und haben unser Essen am Meer gekocht.
Fühlt euch gedrückt Dome und Marianna
Uretiti Beach

Leckerer Lachs zum Mittagessen




Neuseeländische Lasagneburger

Abendessen am Meer

Die beste Schokolade!

Kleiner Stopp am Dome Forest!

Dienstag, 1. März 2016

Tragisches Unglück

Am Sonntagmorgen haben wir eine schlimme Nachricht erhalten. Unsere zwei Schulfreunde die zur selben Zeit wie wir in Auckland gestartet sind, sind beide gestorben. Die zwei Freundinnen sind am Freitag gegen 16.30 Uhr bei einem Autounfall umgekommen. Der Unfall hat sich auf der Südinsel ereignet in der Nähe von Cascade Creek in Fiordland. Das Auto von den Beiden wurde während der Fahrt von einer umfallenden Buche getroffen. Die beiden trifft keinerlei Schuld. Eine konnte nur tot geborgen werden und die andere starb am Samstag im Krankenhaus an den Folgen ihrer schweren Verletzungen. Wir sind sehr bestürzt und traurig und können es noch gar nicht richtig fassen. Es ist eine riesige Tragödie und uns fehlen die Worte. Wir fühlen uns selbst nicht wohl und würden am Liebsten nach Hause fliegen. Das tragische Unglück tut uns unendlich leid und wir sind in Gedanken bei ihren Freunden und ihren Familien. Wir wünschen allen sehr viel Kraft für die bevorstehende Zeit! Wir hoffen dass es den beiden dort gut geht, wo sie jetzt auch immer sind und sie fehlen uns jetzt schon sehr. Wir können es nicht verstehen, dass dieses zwei wunderbaren und noch so jungen Menschen jetzt schon von uns gegangen sind!

In Trauer Dome und Marianna

Höhlenabenteuer in Waitomo


Am Donnerstag den 25ten hat unser Höhlenabenteuer begonnen. Wir waren beide ziemlich aufgeregt und hatten ziemlich Angst. Ich war mir immer noch nicht sicher ob ich es wagen sollte, wegen meiner Höhenangst. Wir haben eine große Tour gebucht die 5 Stunden ging und 27 Meter Abseilen, Black Water Rafting,Glühwürmchen beschauen, Höhlenentdeckung und zum Schluss 20 Meter an einer Wand hinaus klettern beinhaltet. Zunächst sind wir mit dem Bus zu einer Station gefahren und haben dort unsere Neoprenanzüge, Klettergurte und Gummistiefel bekommen. Danach ging die Fahrt weiter zu der Höhle. Dort angekommen haben wir noch eine kurze Einweisung für die Sicherungsgeräten bekommen und nun ging es los zur Höhle. Die ersten Zwei hatten sich schon abgeseilt und nun war ich an der Reihe. Als ich auf der Plattform stand und einen Blick nach unten wagte wurde mir ganz anders und ich dachte nein dass kann ich nicht machen. Dan, unser Guide, ließ kein aber zu und so musste ich mich auch abseilen. Das Schwerste war sich in den Gurt rein zusetzen, aber die anderen aus der Gruppe haben mich angefeuert und so habe ich es gemacht. Das Abseilen an sich war auch ziemlich cool und hat mir dann auch Spaß gemacht. Dome hatte auch ein bisschen Angst, aber dadurch dass ich schon unten war hat er sich auch sofort abgeseilt. Unten angekommen haben wir erst einmal gewartet bis sich die restlichen abgeseilt haben. Dann sind wir durch das hüfthohe Wasser gewatet hinein in die Dunkle Höhle. Dort hat uns unser Guide die Tiere die in der Höhle gezeigt, z.Bsp einen Aal und eine große Spinne. Am Ende der Höhle haben wir unsere Lichter ausgeschaltet und wir konnten die wunderschönen Glühwürmchen sehen. Sowas schönes und atemberaubendes habe ich davor noch nicht gesehen! Dan hat uns dan n noch ein paar Infos über Glühwürmchen gegeben. Dann haben uns die Reifen genommen und das Black Water Rafting hat begonnen. Ohne Licht sind wir im Dunkeln den Fluss mit unseren aufgeblasenen Reifen in der Höhle entlang gerutscht und konnten dabei noch mehr Glühwürmchen beobachten. Das Black Water Rafting war langsamer als erwartet was aber daran lag, dass wir im Sommer die Tour gemacht haben und der Fluss dort weniger Wasser hat. Immer wieder sind wir durch enge Felsspalten geklettert. Das war ziemlich aufregend aber teilweise auch beängstigend. Einmal ist der Junge vor mir sogar Stecken geblieben und mein Schuh ist ebenfalls hängen geblieben. Wir sind auch auf einen Fels geklettert und haben uns rückwärts mit unserem Reifen in das tiefe Wasser fallen lassen, was ebenfalls sehr aufregend war. In der Höhle haben wir dann noch einen kleinen Snack und was zu Trinken bekommen. Nun war die Zeit leider schon vorbei und wir mussten die 20 Meter Felswand hochklettern. Trotz Angst haben wir es beide locker geschafft und da war uns Herr Katzers Sport Unterricht beim Klettern von Vorteil.Ziemlich glücklich und zufrieden haben wir dann noch die Bilder angeschaut und Tomatensuppe gegessen. Das war echt ein Abenteuer, dass wir nicht missen wollen würden. Der Guide und die Gruppe war auch sehr nett und die Erfahrung echt lohnenswert. Dome war sehr stolz auf mich, dass ich das trotz meiner Angst gemacht habe und so haben wir die Bilder gekauft und ich habe sogar ein Eis von ihm bekommen. Am Abend sind wir dann in Richtung Auckland gefahren, weil wir dort beide für die nächsten paar Wochen einen Job in einem Buchladen haben.

Die nette Gruppe!





Abseilen!


Enge Spalten zum Durchklettern!

Glühwürmchen zum Anfassen!



Endspurt Dome auf den Letzten Metern vom Klettern!

Spinne die in der Höhle lebt.


Glühwürmchen :)
Glühwürmchen


Von ganz oben haben wir uns abgeseilt!

20m Kletterwand

Aal

Höhle mit Reifen

Gastfreundschaft und kleine Ausflüge


Am Montag den 22. haben wir uns entschlossen in Waitomo ein Höhlenabenteuer zu buchen. Ich war mir nicht sicher ob ich das packe, da ich Höhenangst habe. Es gab einen Haufen von Anbietern und wir haben uns für einen sehr kleinen Anbieter entschieden. Bei den Touren werden pro Tour maximal 6 Personen mitgenommen und so hatten wir eine Wartezeit von 3 Tagen. In den drei Tagen sind wir in Richtung Meer gefahren zu einer kostenlosen Unterkunft. Bill und Brenda haben ein kleines Geschäft mit Tankstelle und lassen auf ihrem Grundstück Backpacker umsonst übernachten. An der Unterkunft angekommen wurden wir gleich sehr herzlich von Bill und Brenda begrüßt und sie haben uns angeboten eine Schaufel kostenlos zu leihen und direkt mit einem Engländer, zwei Kanadiern und einem Franzosen an den Hot Water Beach zu fahren. Der Hot Water Beach ist ca 30 Minuten entfernt gewesen. Dort angekommen haben wir alle gebuddelt und versucht einen Pool zu bauen. Leider mussten wir feststellen, dass wir zu spät waren und so hat die Flut unseren Pool immer wieder zerstört. Wir waren noch kurz im Meer und sind dann alle wieder aufgebrochen in Richtung Bill und Brenda. Als wir Abends bei der Tankstelle ankamen winkte uns Bill herüber und gab uns von Brendas selbstgemachten Pies und Hähnchen zum Essen. Man war das lecker und praktisch zu gleich da wir dadurch nicht kochen mussten! Er bot uns noch mehr Essen an und gab uns auch was zum Trinken. Und das alles kostenlos und ohne Gegenleistung. Als Dank haben wir ihm geholfen beim Spülen. Erschöpft von dem langen Tag sind wir Abends müde ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen sind wir nach Te Anga gefahren. Dort gibt es in der Nähe den Marokopa Wasserfall, die Piripiri Höhlen und die Mangapohue Brücke. Den Tipp haben wir von dem Engländer bekommen und so haben wir am Dienstag die drei Sachen besichtigt. Der Marokopa Wasserfall war der größte Wasserfall den wir bis jetzt in Neuseeland gesehen haben, aber leider konnte man den Wasserfall nur von einer Plattform von der Entfernung beobachten. Nach dem Wasserfall ging es weiter zu der Brücke. Der Weg zur Brücke war sehr schön und abends sollen hier angeblich viele Glühwürmchen leuchten. Die Brücke ist eine Brücke die nur aus Stein besteht und zugewachsen war mit Pflanzen. Insgesamt war die Brücke ein schöner Anblick. Zum Schluss haben wir dann noch die Piripiri Höhle besucht. Die Höhle ist kostenlos und öffentlich zugänglich, wenn auch nicht sonderlich spektatkulär. In die Höhle führt eine Holztreppe hinein die nach wenigen Metern schon zu Ende ist. Trotzdem kann man in der Höhle gut die schönen Stalaktiten bewundern ohne Geld auszugeben. Am Dienstag Abend wollten wir dann nochmal unser Glück probieren und haben uns auf den Weg zum Hot Water Beach gemacht. Diesmal hatten wir Glück und wir haben eine ganze Weile in unserem Pool entspannen können. Der Hot Water Beach war viel schöner als der in Coromandel, weil der Sand schwarz war und außer uns maximal 5 Leute da waren. Als wir Abends am Campingplatz ankamen haben wir noch zwei andere Backpacker getroffen und uns nett mit ihnen unterhalten. Die Backpacker haben uns dann ihr Babyöl geschenkt, gegen unsere Stiche.

Am Mittwochmorgen mussten wir dann aufbrechen nach Waitomo und es viel uns schwer, da wir uns bei Bill und Brenda sehr wohl gefühlt haben. So eine nette Unterkunft und solche Gastfreundschaft finden man selten! Am Mittwochmorgen sind wir dann zu unserer nächsten Unterkunft gefahren, die Farm in Waitomo. Den Mittwoch haben wir dann mit Duschen, Essen kochen, spülen und aufräumen verbracht. Abends sind wir früh ins Bett gegangen damit wir am nächsten Morgen fit waren für die Höhlentour.







Dome hat einen kleinen Glücksstein gefunden!